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Reisebericht Dubai, Fotos, Burj Al Arab
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Dubai 2004

Eine Pharma-Messe in Dubai war für uns Anlaß, ein paar Tage dranzuhängen und dort Urlaub zu machen. Während der Messe übernachteten wir drei Nächte im sagenhaften Burj Al Arab. Das Hotel ist wirklich wie ein Märchen aus 1000 und 1 Nacht. Es liegt mitten im Meer wie eine Insel, ist über einen Steg mit dem Festland verbunden. Das rein Äußere ist schon toll, das Hotel sieht aus wie ein überdimensionales Segel, umgeben von Wasser. Die normalen Zimmer haben bereits riesige Außmaße von 180m2 - bei einem riesigen Wohnzimmer mit Panoramascheiben vom Boden bis zur Decke, und einem großen Schlafzimmer ein Stockwerk höher. Überall modernste Technologie, ein eigener Butler, der einem das Badewasser einläßt und alle Wünsche erfüllt, viel Gold (selbst die Flat-TV haben einen dicken goldenen Rahmen). Toll. Sehenswert. Aber drei Tage reichen dann auch in dieser Opulenz.

Das Sterne-Restaurant des Burj Al Arab ist vom Design her sehenswert - riesige Aquarien, man hat das Gefühl, man sitzt unter Wasser und die Fische schauen beim Essen zu. Das Essen war aber nur mäßig.

Wir haben noch eine Woche Strandurlaub drangehängt. Im Februar ist es noch nicht so heiß, ca. 25 Grad, aber man kann schon am Strand liegen. Wir hatten uns sehr auf das One & Only Royal Mirage ***** gefreut, gilt es doch als ein sehr schönes, stilvolles Hotel und wurde uns vom Amex Centurion Service wärmstens empfohlen.

Umso größer unsere Enttäuschung - das Hotel bedarf dringend einer Renovierung, unser Zimmer war total abgewohnt, teils riesige Flecken im Teppich und dem Sofa. Schlimm - insbesondere für ein 5-Sterne Haus. Nachdem wir uns also mehrfach beschwert haben und auch Amex eingeschaltet hatten , bekamen wir dann ein anderes Zimmer - das war auch nicht viel besser.

Die Poolanlage ist schön, es gibt Mittags dort sehr leckere Snacks. Der Strand ist auch nur ein paar Meter vom Zimmer entfernt. Aber dann passierte der Hammer.

Am ersten Tag hatten am schönen weißen Sandstrand  noch schöne Wellen, und plötzlich tauchen riesige Schiffe am Horizont auf, und pumpen Betongemische ins Wasser - The Palm wurde gebaut. Tja, und von Tag zu Tag wurden die Wellen dann weniger, die Palm Inseln immer größer - und irgendwann war gar nichts mehr mit Wellen - wir waren in einer stillen Bucht, da die vorgelagerte Palm uns vom offenen Meer trennte. Na super.

Dazu kam noch, das rechts vom Hotel in ca. 1km Entfernung der Steg der Palm gebaut wurde - mit entsprechendem Baulärm und deshalb war es am Strand sehr laut.

Dann wollten wir einen Tisch im Sternerestaurant buchen - wir waren ja schließlich Hotelgäste, da sollte das kein Problem sein. Von wegen - tut uns leid, wir sind die ganze nächste Woche ausgebucht. Also auch hier mußten wir uns erst mal wieder beschweren. Irgendwann bekamen wir dann auch einen Tisch, aber das ganze war ziemlich nervig, wir haben eigentlich keine Lust, uns im Urlaub mit dem Hotel und seinen seltsamen, überhaupt nicht dienstleistungsorientiertem Personal herumzuschlagen.

Fazit: Das One & Only Royal Mirage können wir auf keinen Fall empfehlen.

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