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Gartenplan Müller
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Gartenplan Stadtgarten Müller

Gartenplan (click für große Ansicht)

Hier unser Gartenplan. Der Garten wurde im Rahmen einer Grundsanierung des Hauses in den Jahren 1996/97 neu geplant durch die Landschaftsarchitekten Keller & Keller aus Kronberg.

Unser Grundstück ist 19 m breit und 38 m tief, weist also eine Gesamtfläche von 722 m2 auf.

Wie im Gartenplan zu sehen, teilt sich der Garten in drei Hauptbereiche auf, die unten näher beschrieben werden:

  • 1: Weg zum Haus und Zufahrt zur Tief-Garage gestaltet mit efeuüberwachsenen Betonelementen, Edelstahlseilen, Hochstammrosen, Buchs etc.
  • 2: Garten vorne mit Terasse und Beeten, kleinem Rasen, Wasserbecken, efeuüberzogener Schallschutzmauer  und dahinter liegendem Bambushain
  • 3: Hinterer Garten mit Pool, Holzdecks unterschiedlicher Ebenen, alueingefassten Hochbeeten, einem Kiesbett und dahinter 1 m tiefliegendem Beet, dass den Garten mit Bambus abschirmt.

Der Weg zum Haus (Bereich 1)

Weg zum Haus

Der Weg vom Eingangstor bis zum Haus ist wie eine kleine Allee gestaltet, die immer wieder von efeuüberwachsenen Betonpfeilern unterbrochen werden, zwischen die zwei Stahlseile als Gestaltungselement gespannt wurden. Diese Stahlseile findet man übrigens immer wieder bei uns im Garten - als Rankhilfen oder auch als Zaun bzw. Abtrennung. Am ersten Stahlseil rankt eine immergrüne Clematis armandii, die zeitig im Frühjahr überreich blüht und wunderbar riecht.

Die Schneewittchen-Hochstämme haben die außergewöhnliche Höhe von 1,40 m, und sie blühen ab Juni so prächtig, daß Sie fast den ganzen Weg einrahmen. Als Unterpflanzen für die Hochstämme dienen Taglilien, Sedum Carl, Katzenminze (hängt schön lang über die Mauer) und Frühjahrsblumen wie Narzissen und Scilla.
Zwischen die Hochstämme wurden Buchskugeln gepflanzt, die mittlerweile regelmäßig gestutzt werden müssen, damit sie nicht zu groß werden.

Links von den Hochstämmen befindet sich ein Beet mit allerlei Pflanzen wie 3m hohen Kirschlorbeer, dazwischen frühblühender Rhodendron, Flieder, als Unterpflanzung Storchschnabel,  uvm.

Eine in Zickzack-Form gestaltete Eibenhecke führt dann am Haus vorbei zum hinteren Garten mit den Holzdecks.

Die Zufahrt zur Tiefgarage ist links (im Bild rechts) ebenfalls mit Betonpfeilern und -mauer garniert, die mittlerweile vom Efeu überwachsen sind. Das erste Segment ist mit hohem Bambus bepflanzt, die weiteren Segmente mit Efeu, zwei Clematis und immergrünen Euonymus, die aber im Herbst wg. Pilzbefall herausgenommen wurden. So bleibt im Frühjahr die Aufgabe, die Segmente neu zu bepflanzen. Erste Ideen sind schon da...

Die weitergehende Mauer als Grundstücksgrenze zum Nachbarn ist ebenfalls mit Bambus als Sichtschutz und Efeu, der die Mauer herunterhängt bepflanzt. Dazwischen erscheint im Frühjahr eine Clematis Montana mit ihren schönen Blüten und im Herbst färbt sich ein wilder Wein schön rot.

Mehr Bilder in der Bildergalerie Weg zum Haus

Vorderer Garten (Bereich 2)

Der vorderer Garten schließt über eine große Terasse direkt an das Haus an. Vom Haus aus gesehen befindet sich links an der Grundstücksgrenze zum Nachbarn eine Mauer, vor die wir mit große Kübel gestellt haben, in denen sich Efeu, Clematis, Kletterrosen und jeweilige Saisonpflanzen befinden. Die Kletterpflanzen werden über ein Edelstahl-Seilsystem an der Mauer entlanggeführt, so daß wir nun eine grüne bzw. blühende Wand statt einer im Sonnenlicht blendenden kahlen Mauer haben.

Rechts von der Terasse befindet sich unser Buchsbeet mit 8 Buchskugeln, die zum Quadrat gesetzt wurden. In der Mitte des Buchsbeetes war früher eine Hortensie Annabelle, aber da ihre überdimensionalen Blütenköpfe die Stengel beim kleinsten Wind umknicken ließen, habe ich sie vor zwei Jahren durch eine normale Bauernhortensie in Rosa ersetzt, die nun langsam anfängt, das Beet auszufüllen. Dazwischen sind Salbei, Frühlingszwiebeln wie Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen und auch Herbstzeitlose gesetzt.

Das Buchsbeet wird begrenzt von dem formalen Wasserbecken, das 1,40m breit und ca. 11 Meter lang ist. In das Becken fließt hinten ein Wasserfall, der unangenehme Geräusche wie Autolärm etc. übertönt. Außerdem befinden sich in dem Becken, das ca. 50 cm tief ist aber bis auf 20 cm mit Marmorkieseln gefüllt ist, noch zwei kleine Wasserfontänen sowie vier Unterwasserstrahler, die nach oben leuchten (alles vom Haus aus per Schalter anschaltbar).

Links vom Rasen habe ich vor der streng geschnittenen Eibenhecke ein schmales Rosenbeet angelegt, das mit Buchs einfaßt ist und Strauchrosen, zwei Päonien, einer Hortensie und Unterpflanzen bzw. Begleitpflanzen wie Rittersporn, Phlox, Sonnenhut und Frühjahrsblühern bepflanzt ist.

Zur Straße hin wurde eine Betonmauer als Schallschutzwand gesetzt. Diese ist ebenfalls mit Efeu überwuchert. Vor der Wand líegt noch ein schmales Beet mit zwei mittlerweile 3 m hohen Photina Fraseri Red Robin, zwei Hortensien und in der Mitte einem Winterschneeball (Viburnum bodnantense), der laublos von November bis in das Frühjahr hinein blüht.

Rechts vom Wasserbecken schließt sich das breite Beet zur Straße an, das zum Becken hin mit blauen Schwertlilien, Phlox, Riesenblättern, einer blauen Hortensie, Storchschnabel etc. bepflanzt ist und uns dann mittels der großen Kirschlorbeeren, die im Juni schön blühen, von jeglicher Straßeneinsicht abschirmt. Zwei schöne Cornus Florida bezaubern im Frühjahr mit ihren schönen Blüten - der eine blüht weiß, der andere rosa (C.F. Rubra).

     

Hinterer Garten (Bereich 3)

Der hintere Garten fällt eigentlich tief ab, wurde aber künstlich angehoben, d.h. der größte Teil wurde auf die Tiefgarage aufgesetzt. Er besteht aus mehreren Holzdecks unterschiedlicher Höhen und Einfassungen mit Beeten, die mit speziellen Substraten gefüllt wurden, in denen die Pflanzen wachsen. Den Abschluß zum Nachbar hin bildet wieder Bambus, der in die ursprüngliche Tiefe des Gartens (ca. 2 m. tiefer als Hausebene) gesetzt wurde.

 Beete sind wie am Eingang mit Edelstahlseilen  bzw. Edelstahtzaun eingefaßt. Auch hier findet man wieder viel Efeu, der zur Garage herunterhängt. Das hintere Deck links wird von Viburnum tinnum im Frühjahr dominiert, der das gesamte Deck in ein weißes Blütenmeer hüllt. Danach haben meine vielen verschiedenen Hostas (ca. 20 verschiedene Sorten) ihren großen Auftritt. In dem runden Beet wächst ein wunderschöner Pagodenhartriegel mit weißrandigen Blättern, die auch abends im dunkeln leuchten.

Eine Clematis montana wächst zum hinteren Balkon hoch und blüht zahlreich im Frühjahr.

Der kleine Pool (4x4m) mit Gegenstromanlage ist bis auf eine Seite von Pflanzenbeeten eingerahmt. Unter anderem blühen hier Rhododendron, Garteneibisch auf Hochstämmen und wir finden wieder große Buchskugeln. Dazwischen blühen dann je nach Saison Tulpen, Narzissen, Traubenhyazinthen oder im Sommer Sommerblüher wie Petunien, Fleißige Lieschen etc.

Das letzte Holzdeck ist über Stufen (3 runter, 3 hoch) zu erreichen und dient uns den ganzen Sommer über als lauschiges „Esszimmer im Garten“. Eine Markise schützt vor Sonne und Hitze. Die Treppenstufen hinunter führen zu einem geplasterten Sitz- oder Liegeplatz vor dem Pool und ist mit vielen Topfpflanzen versehen. Dahinter ist wieder Bambus und einige Photina als Sichtschutz in dem ursprünglichem tiefem Teil des Gartens gepflanzt (wir sind die einzigen unserer Reihe, die den hinteren Garten direkt von der Küche aus begehen können, da alles höher gelegt wurde, die eigentlichen Gärten liegen ca. 2 m tief ).